Ist Alkohol in Blütenessenzen für Kinder und Jugendliche bedenklich?
Viele Blütenessenzen enthalten Alkohol als natürliches Konservierungsmittel. Entscheidend ist dabei aber nicht nur der Alkoholgehalt in Prozent, sondern die tatsächlich eingenommene Menge.
Bei der üblichen Dosierung von wenigen Tropfen oder Sprühstößen täglich ist diese Menge sehr gering. Zur Einordnung: Auch alltägliche Lebensmittel wie Apfelsaft, reife Bananen, Brot, Kefir oder Sauerkraut können von Natur aus kleine Mengen Alkohol enthalten. Ein Glas Apfelsaft oder eine reife Banane können je nach Reifegrad und Herstellung mehr natürlichen Alkohol enthalten als eine übliche Tagesdosis einer Blütenessenz.
Bei einer Blütenessenz mit 12,5 % vol. Alkohol und sieben Tropfen 2x täglich liegt die aufgenommene Alkoholmenge nur im Bereich weniger Hundertstel Gramm. Aus unserer Sicht ist bei dieser Dosierung normalerweise nicht davon auszugehen, dass sich der Körper an Alkohol gewöhnt.
Wer den Alkoholanteil weiter reduzieren möchte, kann die Tropfen oder Sprühstöße in etwas Wasser geben und kurz stehen lassen. Ein Teil des Alkohols kann dabei verfliegen. Alternativ können viele Essenzen auch äußerlich angewendet werden, zum Beispiel auf die Handgelenke, Fußsohlen oder in die Aura.
Eine Podcastfolge, in der wir uns ausführlich mit dem Thema beschäftigen, finden Sie hier: https://essenzen.show/folge/28-alkohol-in-essenzen-muss-das-sein
Bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangerschaft, Alkoholunverträglichkeit, bestimmten Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Alkoholabhängigkeit sollte die Anwendung alkoholhaltiger Essenzen vorher mit einem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten abgeklärt werden.